Einblick in einen Bruchteil meiner Persönlichkeit

 

An insight into a small fraction of me

 

 

 

 

 

 

 

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Einerseits ist es mein Wunsch, nicht irgend einen banalen Text - nichtssagende und einschläfernde Zeilen - hier niederzuschreiben, auf der anderen Seite ist mein Hang zum Exhibitionismus nicht besonders ausgeprägt und dafür bin ich überaus dankbar.

 

Dass ich überhaupt eine eigene Website in der Öffentlichkeit zur Schau stelle, ist bereits eine mutige Aktion und zeigt einen gewissen Hang zur Selbstdarstellung, die Lust sich einem breiteren Publikum zu präsentieren und Anerkennung zu finden. Aber genug der Worte des viel Sagens und doch nichts preiszugeben über sich selbst. Vielleicht sollte ich auch keine solche Seite veröffentlichen; diese Überlegungen sind nicht unbedingt fehl am Platze - heisst es doch so wunderschön ausgedrückt in einem Werk von Friedrich Nietzsche: “Die grössten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.” Item, vielleicht bin ich meinen Besuchern hier nach dem Betrachten bzw. Studium meiner Homepage in gewisser Art schuldig, ihre Befriedigung nach dem ‘Wer’ zu stillen. Ich werde jedenfalls mein Bestes versuchen!

 

Dass ich zu meinen Interessen Malen und Schreiben zähle, glaube ich nicht mehr erwähnen zu müssen, allerdings hat meine künstlerische Gestaltungslaufbahn die Malerei betreffend in den letzten Jahren mehr als gelitten. Die wenigen geschaffenen Kunstwerke während dieser Dauer sind nicht einmal in den Genuss einer fotographischen Verewigung gelangt. Mit dem Älterwerden wachsen auch die Verpflichtungen und die Zeiten der persönlichen Musse werden rar. Mit umso wertvolleren Aktivitäten wünsche ich diese Seltenheit zu leben und komme nicht umhin, Prioritäten zu setzen.

 

Ich begann zu schreiben und tue dies heute noch. Nebst den anfänglichen Gedichten folgten Geschichten und Texte aller Art. Das Spiel mit Buchstaben ist eine Gabe, die zuletzt nicht nur mich als Autorin, sondern auch andere und ihren Durst nach der Schönheit des geschriebenen Wortes, das aus ihren tiefste Tiefen ihrer Seele zu entspringen scheint, befriedigt. Fliessen zu lassen, was fliessen will. Dies galt schon beim Malen und - werde ich danach gefragt - versuche ich das Entstehen meiner Bilder wie folgt zu begründen: ‘Wo das Wort aufhört, beginnen die Farben’. Genaugenommen bedeutet das, Farben in Formen zu Papier gebracht die einzige Weltsprache ist, die ein jeder versteht ohne einer ihm fremden Sprache mächtig zu sein. Allerdings divergieren die Interpretationen je nach Herkunft, Gedankengut, Wert- und Moralvorstellung, Alter sowie ureigener Persönlichkeit, geprägt durch Erfahrungen. Was der eine weil schön und anmutig, mit Freuden ansieht, löst bei einem anderen ungläubigen Widerstand durch eine von ihm empfundene Obszönität aus. Somit ist auch hier widerlegt, dass Kommunikation vom Empfänger ohne jegliche Störung vom Sender empfangen wird.

 

Dabei sind wir bei einem Lieblingsthema meinerseits angelangt: Kommunikation! Nichts scheint einfacher und gleichzeitig komplizierter. Ich gelange damit täglich an meine persönlichen Grenzen. Dieses Thema ist und wird ein ständiger Begleiter meines Lebens sein. Wohl auch gerade deshalb bin ich davon so fasziniert. Ich kann mir noch so interessante und umfangreiche Lektüre diesbezüglich zuführen (was zuweilen einer verwirrenden Übersättigung gleichkommt), schlussendlich muss ich durch eigenes Erleben mit Fühlen, Spüren, Sehen, Hören, Einsicht, Schuld, Leid, Mitleid usw. den Weg zu einem konstruktiven Austausch mit meinen Mitmenschen finden. Manchmal wäge ich Individuen in meinem Umfeld, die wie mir scheint nicht über diese Gedankengänge verfügen - oder bewusst als Selbstschutz nicht verfügen wollen - als in einem zufriedenerem Zustand lebend. Doch dann schleicht sich bei mir die Gewissheit ein, dass diese Menschen - sollten sie wirklich existieren - an den Wundern des Lebens niemals in einer ungleich überwältigenden Intensität teilhaben werden.

 

Dies mag recht selbstherrlich und eingebildet klingen. Sollte es so ankommen, dann gebe ich hiermit das grosse Ehrenwort, dass dies nicht meine Absicht ist. Ich bin nun einmal ein Philosoph; meine Gedanken über die möglichen Gedanken anderer, ihrer Lebenseinstellung und der damit fest zusammenhängenden -qualität locken meine Neugierde und den in mir schlummernden Forscherdrang.

 

Nun denn liebe Leserin und lieber Leser, ‘Something about me’ hätte auch mit “Geboren und aufgewachsen bin ich ...” beginnen können, aber ist es wirklich das, was von Interesse wäre um mich ein Stück weit kennen zulernen und als Persönlichkeit - zumindest einen Bruchteil davon - zu erfassen?

 

Das Urteil darüber überlasse ich Ihnen.

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On the one hand, it is not my wish to write anything banal, meaningless, or annoying about me. On the other hand, I am not an exhibitionist and I am extremely grateful for that.

 

The fact that I have created a personal website and opened it to the public is a courageous action. My wish is to present myself and my art to the world and to receive feedback and perhaps approval. But enough empty words. Perhaps I should not publish such a homepage. This concern is legitimate because by publishing this website, I expose myself and open myself to criticism. As Friedrich Nietzsche marvellously expresses in one of his works: "Our greatest experiences are not the loudest ones, but our quietest hours." After studying my homepage, I think I might be guilty of satisfying the visitor's curiosity and answering the question of "Who?" Anyway, I have tried my very best.

 

I am quite sure I do not need to mention that painting and writing are also my interests. However, over the last years my artistic output has more than suffered. The few artworks created during this period have not even been photographed. I used to express myself by painting pictures between realistic and abstract art. For me, it is one way to give feelings a face and sometimes wings to let them take off. Anyway, free time has become a rarity. While the years of life seem to run away, all obligations increase and personal leisure shrinks, and I wish to spend the time left to me doing meaningful activities. Unfortunately, I need to set priorities.

 

A few years ago I started to write and actually still do. After the initial poems, there followed stories and diverse texts. Playing with words is a gift. This gift gives me and my visitors the opportunity to discover the “beauty of the written word,” which seems to originate from the deepest place in the soul: To let flow, what wishes to flow! This was already valid for my paintings and – whenever I am asked about my artwork – I try to justify the origins of my art with the following words: “As soon as there are no more words, colours take shape.” This means: colours are the only world-language. But, there exist many diverse interpretations according to a person’s background and worldview as well as age and personality. Because of its beauty and grace, a certain painting might bring one person pleasure but bring up negative emotions or an unpleasant reaction in someone else. A lot of messages can be lost on the way from the picture to the person because people are different. So it is not possible for an artist to communicate a single message.

Now we have come to one of my favourite topics: communication! Nothing may work so simply and, at the same time, be so complicated. I confess I daily reach the limits of my own communication skills. The topic of communication is and will remain a continuous interest of mine and will always fascinate me. I feed myself a steady diet of extensive readings on the subject of communication, which occasionally results in confusion. However, only through my subjective experience with feelings like sensing, seeing, hearing, insight, blame, sorrow, pity and so on, do I find my own way to a constructive exchange with others. Sometimes I meet individuals who do not seem to share these thoughts or who have a defence against such feelings. Because of that, it seems they are more content. But I realise that such people - should they really exist - will never be able to participate with an equal intensity in the miracles of life. This statement might give you the impression of a high-handed and selfish person. If I have given this impression, then I hereby give you my word of honour that it is definitely not my intention. I am simply a philosopher, my thoughts turning around the possible thoughts and feelings of others, their attitudes towards life and inter-relatedness sparks my curiosity.

 

Now then dear reader, “Something about me” could have also begun with "I was born .... and have grown up or whatever and so on" but, is that what really is of interest to you or would you rather have an insight into a small fraction of my entire personality?

 

I leave the judgment in your hands.

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